Lieblingslinks zum Sonntagskaffee #2

Konnte ich in der Schulzeit den Sonntag nicht leiden (ohhh nee, morgen ist schon wieder Schule!), ist er mir inzwischen richtig ans Herz gewachsen. Wann kann man sich schon mal so gemütlich und ohne schlechtes Gewissen Zuhause einkuscheln? Eben. Damit der Sonntag noch ein kleines bisschen schöner wird, gibt es wie jeden Sonntag eine Lese-Liste, die sich besonders gut mit Kaffee und etwas Zeit verträgt. Mit dabei: Porträts über 6 inspirierende Frauen, eine Reise von West nach Ost, die das eigene Schubladendenken hinterfragt, Gedanken zu Corona und einer begeisterten Rezension zu Germany’s next Lovestory.

Schon jetzt ist wohl klar, was das Wort des Jahres sein wird: Corona. Kein Tag vergeht ohne neue Meldungen und Statistiken. Dabei ist jedoch die Grenze zwischen Information und Hysterie oftmals schleichend. Der Feuilletonist und Kulturjournalist Georg Seeßlen stellt auf ZEIT ONLINE in seinem klugen Essay Rückschlüsse von der Angst vor Covid-19 auf unsere überforderte Gesellschaft her. 

Am 8. März ist Frauentag. Femtastics nehmen das zum Anlass, 6 ganz besondere Frauen vorzustellen: Sie kämpfen gegen Rassismus, zeigen, warum man vor dem Altwerden keine Angst haben muss, setzen sich für sichere Geburten ein – und  machen allesamt unsere Welt jeden Tag ein Stückchen besser. 

Als Leipzigerin kenne ich die Vorurteile, die Viele noch immer mit Ostdeutschland verbinden: Armut, Nazis, Grau in Grau. Besonders erschreckend: Auch Leute in meinem Alter (28) oder sogar jünger, die niemals ein geteiltes Deutschland erlebt haben, denken oft in diesen Kategorien. Nun ist Leipzig natürlich in vierlei Hinsicht eine Blase, trotzdem lohnt es sich – wie so oft – die eigenen Klischees im Kopf zu überprüfen. Das hat auch Tabea Mirbach vom jetzt Magazin gemacht. Sie ist 24 Jahre alt, studiert in Gelsenkirchen – und war noch nie im Osten. Das soll sich jetzt mit einer Fahrt nach Görlitz, der östlichsten Stadt Deutschlands, ändern. Vor Ort trifft sich Tabea mit anderen Studenten, die wie sie aus Westdeutschland kommen und fragt nach: Wie hat sich ihre Einstellung zur Ost-West-Debatte durch den Umzug verändert? 

Leif Randt gehört mit seinem neuesten Buch „Allegro Pastell“ zu einem der Nominierten (und Favoriten) für den Leipziger Buchpreis, der trotz Absage vermutlich verliehen werden soll. Bei dem 280 Seiten Roman soll es sich laut Vertragsankündigung um „Germany’s next Lovestory“ handeln. Warum sich das Lesen lohnt und was das Besondere daran ist, klärt Ijoma Mangold auf ZEIT ONLINE.

Ich freue mich jedes mal, wenn Anja auf AMAZED eine neue Kolumne veröffentlicht. In Coffee Break spricht sie Themen und Gefühle an, die wohl (fast) alle Menschen um die 30 beschäftigen. Dieses Mal spricht sie von einem Phänomen, das ich auch gut kenne: Warum akzeptieren wir nicht, dass jedes Paar anders ist? Was ist komisch daran, wenn man nicht jedes Jahr Silvester zusammen feiert? Man auch als Paar getrennt Urlaub macht? Und warum sind wir eigentlich alle gerade in Beziehungsfragen so traditionell gestrickt? Ein Plädoyer für mehr Leben und leben lassen.


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